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Wie du dir merkst, was du liest

Einen Monat nach der letzten Seite ist von einem Buch oft nicht mehr viel übrig, und das ist normal. Das Gedächtnis behält, worauf du zurückkommst. Deshalb helfen ein paar kleine Gewohnheiten mehr als Unterstreichen oder erneutes Lesen. Hier erfährst du, was die Forschung nahelegt und wie du es in dein Lesen einbaust.

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Die Bibliothek in Pagetime. Das Lesezeichen zeigt „Stolz und Vorurteil“ auf Seite 412, ein Zitat vom letzten Monat und die Taste „Weiterlesen“.
Das Lesezeichen holt eine deiner Notizen zum Buch zurück.

Entscheide, was du behalten willst

Du wirst dir nicht jede Seite merken, und das musst du auch nicht. Überleg dir beim Lesen oder direkt danach, was du aus dem Buch mitnehmen willst: zwei, drei Gedanken, eine Szene, eine Figur, einen Satz, der dir gefallen hat. Zu einer kurzen Liste kehrst du leichter zurück als zu einem Buch voller Unterstreichungen.

Erst erinnern, dann nachlesen

Erneutes Lesen und Unterstreichen fühlen sich nach Arbeit an, bringen dem Gedächtnis aber wenig. Eine Übersicht über zehn Lerntechniken bewertete beide als wenig nützlich und das Abrufen aus dem Gedächtnis als sehr nützlich. In einem Experiment wussten Studierende, die einen Text lasen und dann aufschrieben, woran sie sich erinnerten, eine Woche später mehr als diejenigen, die ihn noch einmal lasen. Nach fünf Minuten lag das erneute Lesen vorn, nach zwei Tagen und nach einer Woche das Erinnern.

Untersucht wurde das mit Studierenden und Lehrtexten, aber die Gewohnheit passt zu jedem Buch. Nimm dir vor dem Aufschlagen eine Minute und ruf dir die zuletzt gelesenen Seiten in Erinnerung: Was ist passiert, was wollte der Autor zeigen, was hältst du davon? Dann vergleich es mit dem Text.

Oben in der Bibliothek von Pagetime zeigt das Lesezeichen das Buch, das du gerade liest, die Seite und eine deiner Notizen dazu. Wisch zur Seite, um durch die anderen Notizen zu blättern. Versuch, dich an den Rest zu erinnern, bevor du auf „Weiterlesen“ tippst.

Schreib ein paar Sätze in eigenen Worten

Klapp nach einem Kapitel das Buch zu und schreib aus dem Gedächtnis zwei, drei Sätze auf: was passiert ist und was du davon hältst. Auch das ist Erinnern. Und einen Monat später sagt dir dein eigener Satz, warum dir das Kapitel wichtig war – eine unterstrichene Zeile tut das selten.

Bewahr auch wörtliche Zitate auf, mit Seitenzahl. In Pagetime gehören deine eigenen Worte in einen Gedanken und die Worte des Autors in ein Zitat. Wie du Notizen hinzufügst, ohne den Timer anzuhalten, steht im Ratgeber Notizen beim Lesen.

Komm nach ein paar Tagen zurück, dann nach ein paar Wochen

Eine lange Wiederholung gleich nach dem Buch hilft weniger als mehrere kurze, die über die Zeit verteilt sind. Eine große Übersicht über Gedächtnisexperimente zeigte, dass verteiltes Üben besser wirkt als alles auf einmal.

Sieh dir deine Notizen zu einem Buch ein paar Tage nach der letzten Seite an und noch einmal einen Monat später. Fünf Minuten reichen: Lies eine Notiz, überleg, was im Buch drumherum geschah, und prüf es dann nach.

Pagetime holt Notizen von selbst zurück. Das Lesezeichen zeigt meist eine neue Notiz und manchmal eine ältere. Alle zwei Wochen erinnert dich eine Benachrichtigung an eines deiner Zitate, das du vor mindestens einem Monat gespeichert hast. Wie jede andere Art von Benachrichtigung kannst du sie ausschalten. Im Tab „Notizen“ stehen die Notizen aus all deinen Büchern, und du kannst sie nach Text, Buchtitel oder Autor durchsuchen.

Erzähl von dem Buch

Wenn du jemandem von einem Buch erzählst, musst du es in eigene Worte fassen, und du merkst, was du schon vergessen hast. Erzähl einer Freundin oder einem Freund davon, schreib eine kurze Rezension oder bring es in einen Lesekreis mit.

Ein Beispielgespräch, das auf deinen Notizen aufbaut.

Schau auf den Monat zurück

Kostenlos kannst du bis zu 5 Bücher speichern und insgesamt 20 Seitenfotos mit Texterkennung machen. Gelöschte Notizen geben keine verbrauchten Fotos frei. Notizen und Timer funktionieren offline ohne Konto; die Synchronisierung ist nach der Anmeldung kostenlos. Das Abo hebt die Grenzen für Bücher und Fotos auf und öffnet den gesamten Statistikverlauf, Jahresrückblick und Ordnerexport.

Dies ist ein unabhängiger Ratgeber von Pagetime. Er wurde von Apple Inc. und Google LLC weder autorisiert noch gesponsert oder genehmigt.

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